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MacBook Pro 14" & 16": Die Aufpreisliste

Apple stellte am heutigen Abend eine neue Generation des MacBook Pro vor. Zwar änderte sich an den eingesetzten Prozessoren (M5 Pro und M5 Max) nichts, aber ansonsten überarbeitete Apple das gesamte Gerät: Es handelt sich um den ersten Serien-Mac mit Touch-Bildschirm – und auch um den ersten Mac mit OLED-Display. Der Konzern verbaut ferner ein verbessertes Lautsprechersystem und eine neue Kühlung – und reduziert das Gesamtgewicht des MacBook Pro spürbar.


Ab sofort lässt sich das neue MacBook Pro im Apple Store vorbestellen. Die Auslieferung soll ab dem 6. November beginnen – und es ist noch unklar, wie sich die Liefersituation entwickelt. Dies hängt von zwei Faktoren ab: der Nachfrage wie auch der vorproduzierten Menge an Geräten.

Die Aufpreisliste
Wie üblich lassen sich die neuen Apple-Laptops vielfältig mit Zusatzoptionen erweitern – jedoch nur beim Kauf. Ein nachträgliches Aufrüsten der RAM- oder Speicherkapazität ist praktisch nicht möglich. Lesen Sie hier, welche Optionen zur Verfügung stehen:

MacBook Pro 14"MacBook Pro 16"
Grundpreis3.299 € (M5 Pro)3.899€ (M5 Pro)
StandardglasEnthaltenEnthalten
Nanotexturglas165 €165 €
1 TB SSDStandardStandard
2 TB SSD550 €550 €
4 TB SSD1650 €1650 €
8 TB SSD (nur mit M5 Max)3.850 €3.850 €
16 TB SSD (nur mit M5 Max)8.250 €8.250 €

Die Prozessoren & Arbeitsspeicher
Hier wird es etwas komplizierter: Welche Arbeitsspeichermenge man zu welchem Preis auswählen kann, richtet sich nach dem verbauten Prozessor. Hier gibt es mannigfaltige Kombinationsmöglichkeiten. Der kleinste M5 Pro mit 15 CPU- und 16 GPU-Kernen steht nur im 14"-Modell zum Kauf bereit.

14" M5 Pro14" M5 Max16" M5 Pro16" M5 Max
Grundpreis3.299 €5.199 €3.899 €5.599 €
M5 Pro 15 CPU- und 16 GPU-KerneStandard---
M5 Pro 18 CPU- und 20 GPU-Kerne240 €-Standard-
M5 Max 18 CPU- und 32 GPU-Kerne-Standard-Standard
M5 Max 18 CPU- und 40 GPU-Kerne-330 €-270 €
24 GB RAMStandard-Standard-
36 GB RAM-Standard-Standard
48 GB RAM660 €Standard bei Max mit 40 GPU-Kernen660 €Standard bei Max mit 40 GPU-Kernen
64 GB RAM1.100 € (bei Pro mit 20er GPU)440 € (bei Max mit 40er GPU)1.100 € (bei Pro mit 20er GPU)440 € (bei Max mit 40er GPU)
128 GB RAM-2.200 € (bei Max mit 40er GPU)-2.200 € (bei Max mit 40er GPU)

Die "kleine" Variante des M5 Max mit 32 GPU-Kernen ist nur mit 36 GB RAM zu erhalten. Benötigt man mehr Arbeitsspeicher mit Max-Chip, bleibt nur der Griff zum M5 Max mit 40 GPU-Kernen. Beim M5 Pro mit 16-Kern-GPU stehen 24 und 48 GB zur Auswahl. Wählt man die größere Variante des M5 Pro mit 20 GPU-Kernen, lassen sich auch 64 GB verbauen.

Das Netzteil
Standardmäßig liefert Apple kein Netzteil mehr mit. Gegen Aufpreis stehen zwei Netzteile, je nach Bildschirmgröße, zum Kauf bereit:

MacBook Pro 14"MacBook Pro 16"
96 Watt Netzteil85 €-
140 Watt Netzteil-140 €

Farben
Ferner kann der Käufer zwischen zwei Farben wählen: Space Schwarz und Silber. Hier änderte sich im Vergleich zu den Vorgängermodellen nichts – und die Wahl der Farbe hat keinen Einfluss auf den Preis, aber möglicherweise auf das Lieferdatum.

Kommentare

sudoRinger
sudoRinger28.10.26 19:25
Gegenüber dem anderen Macbook Pro 14 sind es bei gleicher Ausstattung übrigens 400 Euro Aufpreis für den Proled.
+6
kailashamrit
kailashamrit28.10.26 19:25
Wahrscheinlich kann man das Teil sogar fünfstellig kaufen… 🙈🫣
0
macfreakz28.10.26 19:26
Happige Preise 😅

Wer holt sich das neue?
+2
Liebling
Liebling28.10.26 19:42
Kein Netzteil finde ich aber schon hart…
+8
mazun
mazun28.10.26 19:48
macfreakz
Happige Preise 😅

Wer holt sich das neue?

Ja aber wenn man ehrlich ist, sind die Pros ja schon lange keine Schnäppchen mehr gewesen. Ich frage mich eher wer da noch das alte ohne OLED kauft. Klar, das 14“ Einstiegsgerät mit M6, aber bei den teureren würde ich ja denken, wenn schon denn schon…
+4
RobRoy28.10.26 19:49
Also ich hatte mir das M2 Max mit 64 gb ram und den großen max für 5500€ gegönnt
Gleiches fur den m5 max mit neuem Display sind 6500€ find ich schon eine starke Nummer … mein Gehalt ist leider nicht um 20% gestiegen und Inflationsbereinigt sogar weniger …
+10
esc
esc28.10.26 20:08
macfreakz
Happige Preise 😅

Wer holt sich das neue?


Wenn man das Gerät zum „Spass“ erwirbt und die Leistung nicht wirklich benötigt, wirken die Preise natürlich hoch. Doch wenn es die Arbeit erleichtert, handelt es sich um ein Werkzeug, das sich rasch amortisiert.
+7
eastmac
eastmac28.10.26 20:33
Hauptsache, die verlieren bei Apple nicht den Überblick.
+2
maikdrop28.10.26 20:36
esc

Ich bin da auch immer überrascht, was die Leute für Vorstellungen haben. Im privaten und auch semiprofessionellen Bereich reicht 99% der Leute ein M1 Pro Gerät von vor 5 Jahren. Und wer es im beruflichen Kontext braucht, dem sind 1000€ mehr oder weniger „egal”. Wird eh abgeschrieben und hält aufgrund der Leistung noch ein paar Jahre länger. Erinnert mich an das Prolltum mit nem dicken SUV in der Stadt im Stau zu stehen. Überdimensionierte Hardware für den völlig falschen Use Case.
+3
Deppomat28.10.26 20:44
maikdrop
wer es im beruflichen Kontext braucht, dem sind 1000€ mehr oder weniger „egal”. Wird eh abgeschrieben
Hmmm ich lese das immer, aber egal ist es ja auch nicht. Abschreiben macht einen Teil des Preises wett, nicht alles.

'Beruflicher Kontext' kann ja trotzdem verschiedene Größenordnungen annehmen. Die Leute, die ich kenne, kaufen sich für ihr Unternehmen nichts Unnötiges.
+12
UWS28.10.26 20:45
Über die Aufpreisliste kann ein Mac Studio Ultra Interessent mit Wunsch nach 512 GB RAM ja nur schmunzeln…
There is no cloud…it’s just someone else’s computer.
+4
esc
esc28.10.26 21:15
Man sollte es als Werkzeug betrachten und mit anderen vergleichen.
Für zu Hause würde ich kaum eine teure Hilti kaufen, nur weil ich sie ein paar Mal brauche.
0
seekFFM28.10.26 21:17
Brauchen das ~90% der Kaufinteressenten? Möglich, ich schätze aber nein.

Ich sag’s mal so. Ich hatte bis vor ca. 1 Jahr einen recht alten Mac mit Intel CPU und ein recht altes Logic laufen. Dann wollte ich einen m4pro im Mini.
Hätte ich den gebraucht? Nicht wirklich. Wenn man ein setup hat, nicht jedes Plugin installieren muss und auch keine Updates macht.
Macht es jetzt mehr Spaß? Vielleicht.
Bin ich jetzt produktiver? Nein.
+8
bassitsch28.10.26 21:22
ich hab mir noch nicht mal das Video angeschaut und bin schon wieder so genervt von meinen verschmiertem Display... Ein Touchdisplay am Notebook, irgendwie komm ich mit dem Gedanken schon nicht klar;-) Ich bin nicht die Zielgruppe.
+6
bernds29.10.26 06:09
Liebling
Kein Netzteil finde ich aber schon hart…

Das ist überraschenderweise nicht Apples Knausrigkeit sonder eine EU-Vorgabe, um die Netzteilflut einzudämmen
+3
UWS29.10.26 06:50
bernds
Das ist überraschenderweise nicht Apples Knausrigkeit sonder eine EU-Vorgabe, um die Netzteilflut einzudämmen
Eine Vorgabe der EU sorgt beim Verbraucher für die Wahlmöglichkeit, ob er ein Gerät mit oder ohne Netzteil erwerben möchte. Es gibt kein Verbot des Verkaufs mit Netzteil, aber ein Herstelller muss eben beide Optionen anbieten. Apple löst das so, generell kein Netzteil mehr beizulegen, sondern daraus einen separaten Kauf zu machen. Für die ökonomische Bewertung dieser Handlungsweise (Knausrigkeit) wäre die Frage interessant, ob Apple damals als das erstmals umgesetzt wurde, den Preis des Geräts ohne Netzteil entsprechend reduziert hat.
There is no cloud…it’s just someone else’s computer.
+4
auditkom29.10.26 08:30
UWS
bernds
Das ist überraschenderweise nicht Apples Knausrigkeit sonder eine EU-Vorgabe, um die Netzteilflut einzudämmen
Eine Vorgabe der EU sorgt beim Verbraucher für die Wahlmöglichkeit, ob er ein Gerät mit oder ohne Netzteil erwerben möchte. Es gibt kein Verbot des Verkaufs mit Netzteil, aber ein Herstelller muss eben beide Optionen anbieten. Apple löst das so, generell kein Netzteil mehr beizulegen, sondern daraus einen separaten Kauf zu machen. Für die ökonomische Bewertung dieser Handlungsweise (Knausrigkeit) wäre die Frage interessant, ob Apple damals als das erstmals umgesetzt wurde, den Preis des Geräts ohne Netzteil entsprechend reduziert hat.
Apple ist die Problemstellung mit/ohne Netzteil erst einmal ökologisch angegangen und hat sich gesagt: Ohne Netzteil kann die Verpackung kleiner ausfallen. Sieht man besonders gut bei den iPhones. Dort sind dir Kartons nur noch halb so hoch wie früher. Das sorgt auch in der Logistik für Vorteile.
Logistik ist der zweite Punkt, warum Apple keine Variante 'mit' Netzteil anbietet. Das hieße zwei unterschiedliche Produkte (logistisch und systemisch) und die wollte Apple nicht.
Die Frage nach der Preisreduktion ist eher mit Nein zur beantworten. 'Ohne Netzteil' wurde jeweils mit neuen Modellen eingeführt. Aber meine mich zu erinnern, dass die Preise dabei nicht reduziert wurden.

Interessant finde ich auch den neuen Konfigurator. Ich kann mich im Konfigurator für den größeren M5 Max entscheiden (+270€). Allerdings steigt der Preis dann gleich um 660€, weil ich dann auch die 48GB RAM bekomme. Ist ja fast wie beim Autokauf: "Das Feature gibt es, aber nur in Kombination mit drölzig anderen Optionen."
Das war früher besser und vor Allem transparenter.
+1
UWS29.10.26 08:39
audiocon
Allerdings steigt der Preis dann gleich um 660€, weil ich dann auch die 48GB RAM bekomme.
Das hat vermutlich eher mit der technischen Konstruktion und der Speicheranbindung zu tun. Beim Mac mini Pro ist es ja ähnlich, da geht die Aufrüstung auch nur von 24 auf 48. 32 GB, die eigentlich ein schöner Sweet Spot wären, sind nicht im Programm.
There is no cloud…it’s just someone else’s computer.
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sudoRinger
sudoRinger29.10.26 09:12
auditkom
Ich kann mich im Konfigurator für den größeren M5 Max entscheiden (+270€). Allerdings steigt der Preis dann gleich um 660€, weil ich dann auch die 48GB RAM bekomme. Ist ja fast wie beim Autokauf: "Das Feature gibt es, aber nur in Kombination mit drölzig anderen Optionen."
Das war früher besser und vor Allem transparenter.
Der Unterschied in den technischen Daten wird nur beim 16 Zoll-Modell deutlich. Der kleinere Max (32 GPUs) hat 460 GB/s Speicher­bandbreite und der größere (40) hat 614 GB/s. Die größere Speicherbandbreite ist vermutlich nicht mit dem 36 GB Speicher machbar.
In eigenem Interesse sollte Apple so etwas besser dokumentieren.
+1
Dunnikin
Dunnikin29.10.26 09:14
Ich habe mir die Kiste mal konfiguriert, so daß diese gut für lokale KI-Modelle taugt. Eine Kaufabsicht habe ich nicht.

11.395 Euronen

Das aber nur mit Standardglas und 14“. CPU und Speicher lassen den Preis so explodieren.
0
lenn1
lenn129.10.26 11:41
Wow, eigentlich hatte ich vor, dass mein nächstes MacBook ein sechzehner wird. Als ich das letzte Mal geschaut hab, war das bei 2900 € und auf Amazon so 400 € günstiger.
2500 € wäre ein Preis, mit dem ich hätte leben können. Bei dem neuen Grundpreis wird es ja niemals so günstig werden. Dann müssen es jetzt wohl tatsächlich Vorjahresmodelle sein.

Ich frag mich allerdings auch, mit welcher Begründung es einfach mal 1000 € mehr sind. Der Speicherpreis kann es nicht sein. So viel kostet der dann am Ende auch nicht.
0
marc.hb29.10.26 11:51
lenn1
Ich frag mich allerdings auch, mit welcher Begründung es einfach mal 1000 € mehr sind. Der Speicherpreis kann es nicht sein. So viel kostet der dann am Ende auch nicht.

Die Begründung wird das Display sein. Guck dir doch mal an, wie teuer das 27" Studio Display XDR ist und das hat kein OLED.
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auditkom29.10.26 12:32
lenn1
Wow, eigentlich hatte ich vor, dass mein nächstes MacBook ein sechzehner wird. Als ich das letzte Mal geschaut hab, war das bei 2900 € und auf Amazon so 400 € günstiger.
2500 € wäre ein Preis, mit dem ich hätte leben können. Bei dem neuen Grundpreis wird es ja niemals so günstig werden. Dann müssen es jetzt wohl tatsächlich Vorjahresmodelle sein.

Ich frag mich allerdings auch, mit welcher Begründung es einfach mal 1000 € mehr sind. Der Speicherpreis kann es nicht sein. So viel kostet der dann am Ende auch nicht.
Das relativiert sich schnell:
Dort steht ganz unten: Zum Vergleich: Die Einstiegspreise der regulären Ausführungen liegen bei 2.899 und 4.799 Euro (14", M5 Pro und M5 Max) bzw. 3.399 und 5.099 Euro (16", M5 Pro und M5 Max). Somit liegt der Aufpreis für das Touch/XDR-Display bei 500€.
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